Ein ganz besonderer Schultag führte die Kinder der Volksschule Mutters am Montag den 6. Juli in den Wald rund um die Mutterer Alm. Beim spielerischen Stationsbetrieb verwandelte sich der Wald in ein lebendiges Klassenzimmer.
Von der ersten bis zur vierten Klasse waren alle mit Begeisterung dabei. Als echte „Walddetektive“ lernten die Schüler*innen die Tier- und Pflanzenwelt aus völlig neuen Perspektiven kennen. Auf dem Programm stand unter anderem das behutsame Beobachten von Insekten sowie das Kennenlernen von heimischen Waldbewohnern wie Fuchs, Marder und Mäusebussard. Neben kreativem Gestalten mit Tschurtschen, Moos und Ästen packten die Kinder auch bei der Waldpflege mit an. Ein absolutes Highlight: Das Fällen eines 60-jährigen Baumes, bei dem die Nachwuchs-Forstwirt*innen eifrig die Jahresringe zählten. Sogar die komplexe Photosynthese wurde zum Fangspiel, als die Kinder selbst in die Rollen von Bäumen und CO2-Molekülen schlüpften.
Organisiert wurde dieser erlebnisreiche Tag vom e5-Team Mutters. Unterstützt wurden sie dabei von engagierten Expert*innen aus den Bereichen Jagd, Forstwirtschaft, den Tiroler Schutzgebietsbetreuer*innen sowie der KEM Westliches Mittelgebirge. Ein rundum gelungener Tag, der den Wald als Lern-, Lebens- und Spielraum greifbar gemacht hat – und der nach einer Wiederholung verlangt!

